Theater: Keine Wahl ist keine Wahl!

Was hat sich tatsächlich in den 100 Jahren nach Einführung des allgemeinen Wahlrechts verändert? Wofür streiten Frauen heute? Was bringt die Zukunft?

Diese Fragen erörtert im Theaterstück "Keine Wahl ist keine Wahl!" eine Journalistin mit den Frauen der ersten Stunde. Sie trifft auf Marie Juchacz, Anita Augspurg, Clara Zetkin, Hertha Gotthelf, Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Wilhelmine Siefkes, Helene Lange, Hermine Heusler-Edenhuizen, Elisabeth Haseloff und weitere Kämpferinnen des letzten Jahrhunderts. Aber auch das eigene Schicksal der Journalistin, judith Hensler, steht an einem Wendepunkt...

Die Ländliche Akademie Krummhörn-Hinte e.V. zeigt ein Theater mit Musik von Christine Schmidt.

Samstag, 2. November 19.30 Uhr, Universität Oldenburg, Aula A11
Sonntag, 3. Novemer 17 Uhr, Universität Oldenburg, Aula A11

Der Eintritt beträgt 15 Euro.

Weitere Informationen, Veranstaltungsorte und Termine im Flyer » (PDF, 836KB)

 


 

Jahresprogramm der Frauenselbsthilfe nach Krebs

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen/Hamburg der Frauenselbsthilfe nach Krebs stellt das Jahrsprogramm 2019 vor, das unter dem Motto "FSH! Mutig. Bunt. Aktiv." steht.

Die Termine stehen zum Download » (PDF, 65 KB ) zur Verfügung.

Darüber hinaus finden immer am zweiten Mittwoch im Monat unverbindliche und kostenfreie Treffen statt. Hier können Erfahrungen ausgetauscht, Neuigkeiten aus dem Gesundheitssystem erfahren, Vorträge von Experten gehört und der Lebensfreude trotz Krebs Raum gegeben werden. Die Treffen finden statt jeweils um 18 Uhr im Gemeindezentrum Nikolai, Hundsmühler Straße 111. Kontakt und weitere Informationen zu den Treffen und der Frauenselbsthilfe nach Krebs sind im Flyer » (PDF, 2,1 MB ) verfügbar.


 

Weiterbildung: Frauen in Führung

Der Verein QuBE (Qualifizierung und Bildung für Erwachsene im Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V.) bietet ab Herbst eine einjährige Weiterbildung für Frauen, die sich zur Führungspersönlichkeit entwickeln möchten.

Dabei sind Frauen aller Hierarchieebenen angesprochen, ganz gleich ob sie führen oder Führung besser verstehen wollen, ob sie Unternehmerinnen, Arbeitnehmerinnen oder Selbständige sind. Vom Lehrgang profitieren alle, die Personalverantwortung haben oder als Gleiche unter Gleichen ein Team führen, die ein Sekretariat organisieren, eine Abteilung leiten, ein Büro managen, für ein Projekt verantwortlich sind, Geschäftsführerin sind, die Assistenz der Geschäftsführung organisieren, eine Team- oder Gruppenleitung innehaben, Arbeitgeberin sind, Dienstleisterin oder Einzelunternehmerin.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung.

Weitere Informationen im Flyer » (PDF, 313 KB) oder am Infotermin am Donnerstag, 13. Juni, 18 Uhr im Bildungswerk ver.di, Donnerschwer Straße 84.


 

Gleichstellung weltweit auf dem Prüfstand

Jedes Jahr nimmt das Weltwirtschaftsforum (WEF) die Gleichstellung von Mann und Frau im globalen Vergleich unter die Lupe und erstellt daraus ein Ranking. Welche Länder sind Vorreiter in Sachen Gleichstellung? Wo gibt es noch viel zu tun? Und wie sieht der aktuelle Trend aus?

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Ein Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen

Der Verein Pinkstinks Germany e.V. » hat zum Weltmädchentag am 11.Oktober ein neues Musikvideo veröffentlicht. Gemeinsam mit Mädchen aus Hamburg entstand ein Hip-Hop-Song zum Thema gendergerechte Sprache. Bereits letztes Jahr wurde der Song "Not Heidis Girl" » produziert und erreichte mehr als eine Million Zuschauer. Für die Neuauflage des Projekts wählten die Mädchen selbst das Thema und sagten damit überraschenderweise dem generischen Maskulin den Kampf an.

Link zum Video "Sichtbar sein" »

Neues Online-Archiv informiert über Frauenbewegung in Deutschland

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts ist ein in Europa einzigartiges Projekt online gegangen: das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF). Erstmals bündelt das Online-Archiv umfangreiches Wissen zur deutschen Frauenbewegung und macht zahlreiche Exponate zur deutschen Frauenbewegung online zugänglich.

Während eines Festaktes in der Humboldt-Universität zu Berlin hat Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey das Portal eingeweiht:

"Vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht erstritten - doch auch heute ist die vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht. Wir alle zusammen müssen immer wieder und weiter für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen kämpfen, so wie es in der Vergangenheit schon viele Frauen getan haben. Im Digitalen Deutschen Frauenarchiv wird die Geschichte der deutschen Frauenbewegung digitalisiert und für alle Interessierten verfügbar gemacht. Hier können wir sehen, nachvollziehen, uns inspirieren lassen, was die Frauen in den vergangenen Jahrzehnten für uns alle erkämpft haben. Und wir sind noch lange nicht fertig. Frauen können alles. Wo die Rahmenbedingungen dafür noch nicht stimmen, müssen wir dafür streiten."

Digitalisiert wurden ausgewählte Bestände zu denen Bücher und Zeitschriften gehören, aber auch zum Teil unveröffentlichte Originaldokumente wie Briefe, Fotos oder Tonaufnahmen, aber auch Stücke aus privaten Nachlässen von feministischen Wegbereiterinnen. Sie alle machen die vielfältigen Perspektiven der Frauenbewegung erfahrbar.

Das Online-Archiv ist verlässliche Quelle für Bildungs-, Forschungs- und Medienarbeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellungspolitik, etwa indem es Akteurinnen der Frauenbewegung in Verbindung setzt, historische Zusammenhänge erläutert und ihre politische Bedeutung - auch für die Gegenwart - aufzeigt.

Der Onlinegang des Digitalen Deutschen Frauenarchivs ist Teil der Jubiläumskampagne 100 Jahre Frauenwahlrecht des Bundesfrauenministeriums und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF).

Die Materialien können kostenfrei genutzt werden

www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de »

 


 

TERRE DES FEMMES Erklär-Film: Gleichberechtigt leben in Deutschland

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Bildung schafft Integration“ hat TERRE DES FEMMES gemeinsam mit der IGB CE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) den Erklär-Film „Gleichberechtigt leben in Deutschland“ produziert.

Der animierte Film informiert insbesondere geflüchtete Frauen (und Männer) über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Die kultursensiblen Illustrationen, die nach intensivem Austausch mit geflüchteten Frauen entstanden sind, thematisieren Häusliche Gewalt, Zwangsheirat und andere Gewaltformen gegen Frauen. Der Erklär-Film unterstreicht besonders die Möglichkeiten des selbstbestimmten und gleichberechtigten Lebens von Frauen in Deutschland. Er soll weibliche Geflüchtete dazu ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen, im Falle von Gewalt nicht zu schweigen und sich an Polizei und Beratungsstellen zu wenden. Der Film steht auf YouTube in

zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Der dreiminütige Film ist unter anderem in Beratungsstellen, Sprach- und Orientierungskursen, Flüchtlingsunterkünften, Schulen und Wartesälen (auch ohne Ton verständlich) einsetzbar.

 


 

Stellungnahme zum Urteil des BGH zur weiblichen Ansprache

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seinem Urteil vom 13. März 2018 entschieden, dass Frauen nicht das Recht haben, in Formularen in weiblicher Anrede angesprochen zu werden. Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) kritisiert dieses Urteil scharf, bedeute es doch, dass bereits errungene Rechte wieder zurückgenommen werden.

Die ganze Stellungnahme gibt es hier »

 


 

Mädchen*KLUB

Der Mädchen*KLUB ist ein neues Projekt im Mädchenhaus Oldenburg. Hier treffen sich Gruppen für Mädchen von 13 bis 16 Jahren (Freitags 15 bis 17 Uhr), bzw. 16 bis 19 Jahren (Mittwochs 16 bis 18 Uhr). Es geht dabei um die Entwicklung eines ganzheitlichen Gesundheitsempfinden in Zeiten von ständiger Präsenz der Sozialen Medien.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung im Flyer » (PDF, 233kb)

 


 

bff veröffentlicht Expertise zur Digitalisierung geschlechts-spezifischer Gewalt: Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt zu

Stalking, Belästigung, Online-Stellen privater Inhalte und intimer Bilder, Ausspähen mit spezieller Software, Vergewaltigungsdrohungen, Verbreitung gefilmter Vergewaltigungen – digitale Gewalt gegen Frauen hat verschiedene Formen und Ausprägungen. Der bff hat eine ausführliche Expertise zur Arbeit der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen gegen digitale Gewalt veröffentlicht. Grundlage des Papiers ist eine Umfrage, die der bff bei seinen rund 180 Mitgliedern durchgeführt hat. Mehr »

 


3. Gleichstellungsatlas Niedersachsen

Der 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen zeigt auf, in welchen gesellschaftlichspoltischen Bereichen die Gleichstellung der Geschlechter noch nicht erreicht ist. Insbesondere die regionalen Unterschiede werden durch die niedersachsenweite Bestandsaufnahme dokumentiert.

Zum Gleichstellungsatlas geht es hier » (PDF, 6 MB)

Zum dazu gehörigen Tabellenanhang geht es hier » (PDF, 3 MB)

 


 

3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland

Der 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland dokumentiert regionale Unterschiede in der Verwirklichung von Gleichstellung in Deutschland. Eine solche vergleichende Erfassung von wichtigen Indikatoren auf Landes- und Kreisebene ermöglicht die Abbildung des regional erreichten Standes, von wo aus die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männer abgesteckt werden können.  

Der Gleichstellungsatlas kann hier » (PDF, 8,8 MB) herunter geladen werden.

 


 

GENDER . ismus?

Das Evangelische Zentrum Frauen und Männer gGmbH hat eine Internetseite „GENDER . ismus - Was sich hinter den neuen Angriffen gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt verbirgt und wie Sie damit umgehen können“  erstellt. Anlass ist der Feldzug der neokonservativen und rechten Kräfte in ganz Europa gegen eine offene Geschlechterpolitik.

Anschaulich und übersichtlich werden in diesem Faltblatt Begrifflichkeiten erklärt, die Strategien der Rechtskonservativen aufgezeigt und weitere Tipps gegeben.

Die Inhalte der Internetseite liegen auch als Faltblatt vor und kann hier » (PDF, 1 MB) herunter geladen werden.

 


Armuts- und Reichtumsbericht

Der 5. Statistikbericht zur „Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen“ (HSBN) liegt vor. Erstmals wird der Armuts- und Reichtumsbericht durch einen Anlagenbericht der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zum Thema „Alleinerziehende“ ergänzt.

Welche Unterschiede es zwischen den Geschlechtern gibt können Sie auf diesen Seiten » nachlesen.